“Pu der Bär” über Volkszählungen

Kommentarlos kann man eigentlich folgenden Dialog aus “Pu der Bär” zum Zensus stehenlassen:

“Was wir am dringendsten brauchen”, gab es bekannt, “außer kleinen Schrebergärten und vernünftiger Ernährung und dem längst überfälligen Anlegen von Hecken und Gräben, ist ein Zensus.”

Pu leckte sich die klebrige Nase ab und fragte, was das bedeutete.

“Eine Volkszählung. Man schreibt auf, wie wer heißt, wer wo wohnt, wie viele es von der Sorte gibt, und dann immer so weiter.”

“Aber wozu, Kaninchen?”

“Damit man es, wenn jemand es wissen will, ihm sofort und auf der Stelle sagen kann. In England hat das Wilhelm-der-Eroberer zum ersten Mal gemacht, und sobald man wusste, wer da war und wer wo war, …”, und Kaninchen musste innehalten, um seinen eigenen Gedankengängen folgen zu können, “… konnte man Steuern erheben.”

“Warum wolte man das denn?”, fragte Pu ebenfalls ganz vernünftig.

“Damit man die Volkszählung bezahlen konnte, das ist doch wohl klar”, antwortete Kaninchen. “Ich dachte, das wüsste jeder.”

Quelle: David Benedictus, Pu der Bär. Rückkehr in den Hundertsechzig-Morgen-Wald, Hamburg 2009, S. 52f.

 

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28C3 CfP – Vorschläge bis 11. Oktober einreichen

Seit kurzem ist der 28C3 Call for Participation erreichbar:

https://events.ccc.de/2011/09/09/cfp-for-28th-chaos-communication-congress/

Teilnehmer haben bis zum 11. Oktober 2011 Zeit, ihre Vorschläge für Vorträge, Workshops und Veranstaltungen im Rahmen des diesjährigen 28. Chaos Communcation Congress einzureichen.

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Post Privacy Day am 24. November 2011

Eine knappe Vorankündigung: Gemeinsam mit der Internetwerkstatt Netti, der
GskA und dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin veranstalte ich am 24. November 2011 im John F. Kennedy Saal des Rathaus Berlin Schöneberg den “Post Privacy Day”.

Aus der formlosen Ankündigung:

“Am 24. November 2011 findet im John F. Kennedey Saal des Rathaus Berlin Schöneberg der erste “Post Privacy Day” statt. Offen wollen wir an diesem Tag über Privatsphäre, Datenschutz und die Veränderung in deren Wahrnehmung an Anforderungen diskutieren.

Ist Datenschutz ein objektives und schützenswertes Gut? Gilt die Unterscheidung von Privatsphäre und Öffentlichkeit? Ist Datenschutz eine Generationen-Frage? Ist die Nutzung datenschutzrechtlich bedenklicher Dienste Kapitulation oder vertretbare Entscheidung?

Zur Veranstaltung wird es eine moderierte Podiumsdiskussion geben. Die Teilnehmer werden in Kürze bekanntgegeben.”

Weitere Details folgen in Kürze auf der offiziellen Seite post-privacy-day.de.

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