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		<title>Wie man auf Facebook mit Datenschutz Pseudonyme erkennen könnte</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 15:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ccm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenverarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
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		<description><![CDATA[Der folgende Artikel beschreibt ein Gedankenspiel: Was könnte Facebook tun, um Nutzer, die ein (weithin unbekanntes) Pseudonym verwenden, automatisch zu erkennen? Es geht nicht um das Warum, ob es erlaubt ist und so oder anders bereits umgesetzt wird. Ziel der &#8230; <a href="http://www.leitmedium.de/2012/04/27/wie-man-auf-facebook-pseudonyme-erkennen-konnte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der folgende Artikel beschreibt ein Gedankenspiel: Was könnte Facebook tun, um Nutzer, die ein (weithin unbekanntes) Pseudonym verwenden, automatisch zu erkennen? Es geht nicht um das Warum, ob es erlaubt ist und so oder anders bereits umgesetzt wird. Ziel der Darlegung ist es, anschaulich zu erklären, wie mittels statistischer Analysen sich am Datenschutz orientierende Verhaltsweisen ihr Gegenteil bewirken können und zum Beispiel Pseudonyme enttaren.</em></p>
<p>Für das Gedankenspiel betrachten wir zwei Varianten der Situation &#8220;Alice möchte mit Bob auf Facebook befreundet sein&#8221;. Auf Facebook ist das &#8220;Befreunden&#8221; ein Prozess, der von beiden Seiten aus bestätigt werden. Im einfachsten Fall verläuft er so:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/einfache-freundschaftsanfrage.png"><img class="alignnone size-full wp-image-700" title="einfache freundschaftsanfrage" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/einfache-freundschaftsanfrage.png" alt="" width="281" height="246" /></a></p>
<p>Wenn Bob Alice nicht erkennt, kann er eine Rückfrage vor Bestätigung der Freundschaftsanfrage stellen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/Freundschaftsanfrage-mit-Rueckfrage.png"><img class="alignnone size-full wp-image-701" title="Freundschaftsanfrage mit Rueckfrage" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/Freundschaftsanfrage-mit-Rueckfrage.png" alt="" width="316" height="340" /></a></p>
<p>Nun gehen wir davon aus, dass Alice pseudonym unterwegs sein möchte und sich daher das nicht für sie bekannte Pseudonym &#8220;Clara&#8221; verwendet. Der Verlauf wäre wahrscheinlich ähnlich zur letzten Variante.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/pseudonyme-Freundschaftsanfrage.png"><img class="alignnone size-full wp-image-702" title="pseudonyme Freundschaftsanfrage" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/pseudonyme-Freundschaftsanfrage.png" alt="" width="342" height="316" /></a></p>
<p>Bis hierher unterscheiden sich die Versionen mit Rückfrage bei Verwendung eines Klarnamens und eines Pseudonyms strukturell nicht. Nun unterliegen menschliche Verhaltensmuster statistischen Regeln, die sich im Zeitalter des &#8220;<a href="http://www.wired.com/science/discoveries/magazine/16-07/pb_theory">Endes der Theorie</a>&#8221; weniger deduktiv herleiten als vielmehr empirisch messen lassen. Im vorliegenden Fall ist es möglich, einen Wert zu ermitteln, der die durchschnittliche Häufigkeit von Rückfragen pro Nutzer bei Freundschaftsanfragen bestimmt. Nehmen wir an, Facebook-weit werden bei x Prozent aller Freundschaftsanfragen vor Bestätigung der Anfragen Rückfragen geschickt. Wenn ein Nutzer &#8211; insbesondere ein neuer &#8211; Freundschaftsanfragen erstellt, lässt sich für ihn die Abweichung vom statistischen Durchschnitt bzw. seiner Platzierung in einer statistischen Verteilung berechnen.</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer, der seinen bekannten Namen durch ein weithin unbekanntes Pseudonym verschleiert, ein erhöhtes Aufkommen an Rückfrage-Nachrichten auf Freundschaftsanfragen erhält, scheint evident. Es gibt zwar eine Tendenz, Freunde anzuhäufen und daher fleißig zu bestätigen, dennoch reichen bereits wenige skeptische Nutzer, die vor der Bestätigung rückfragen und damit eine Abweichung von den oben statistisch gemessenen Wert &#8220;x Prozent&#8221; verursachen. Dieser beinhaltet auch scheinbar irrationales Bestätigen von Freundschaftsanfragen.</p>
<p>Wenn eine statistisch messbare Häufung von Rückfragen bei Freundschaftsanfragen ein Indikator für die Verwendung von Pseudonymen ist, sind es paradoxerweise genau jene Nutzer mit Datenschutz-Orientierung, die die Pseudonyme durch ihre Verhaltensweise unbewusst enttarnen. Wichtig zu verstehen ist, dass bei statistischen Verfahren nicht Einzelfälle diskutiert werden sollten, die aus dem Muster fallen. Es lassen sich immer Situationen anführen, die zwar dem allgemeinen Statistik widersprechen, im gleichen Zug aber auch statistisch vernachlässigbar sind.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Was soll dieses Zahlenspiel? Es soll vor allem eines zeigen: Es lässt sich schwer abschätzen, wie digitale Spuren insbesondere durch statistische Verfahren interpretiert werden können und oft vorher ungeahnte Einsichten gewähren. Es zeigt, wie schwer bis unmöglich es ist, die Folgen des eigenen Handelns im Netz zu bestimmen, auch wenn man der Meinung ist, zu wissen, was man tut. Ein besonders Datenschutz-bedachter Nutzer kann bereits durch sein bloßes Verhalten seine eigene Verhaltensparadigmen konterkarieren und sich oder andere bloßstellen.</p>
<p>Ich würde diese Tatsache übrigens <a href="http://www.leitmedium.de/2012/02/10/es-gibt-keinen-kontrollverlust/">nicht als Kontrollverlust bezeichnen</a>.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Um Verwirrung zu vermeiden: Mit der obigen Methode ist natürlich noch nicht geklärt, wie der weithin bekannte (Real-)Name des Nutzers ist. Dies ließe sich durch eine deutlich invasivere Methode automatisiert prüfen, indem zum Beispiel die ersten Nachrichten vor Bestätigung einer Freundschaftsanfrage nach bekannten Namen aus Wörterbüchern durchsucht werden. Jedoch ist diese Methode aufwändiger und geht auch am Ziel vorbei, mit der Analyse von minimalen Datenspuren, wie sie gern in Logfiles auftauchen, bereits Erkenntnisse zu gewinnen.</p>
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		<title>Digitales Passivrauchen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 12:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ccm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medientheorie]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Datenschutzdebatte wird eine Tatsache oft vergessen: Die deutsche Interpretation und Prägung des Datenschutzes fußt vor allem auf der Idee der „informationellen Selbstbestimmung“. Diese setzt voraus, dass Daten, über die man bestimmen möchte, einer Person als Verursacher und Besitzer &#8230; <a href="http://www.leitmedium.de/2012/03/09/digitales-passivrauchen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Datenschutzdebatte wird eine Tatsache oft vergessen: Die deutsche Interpretation und Prägung des Datenschutzes fußt vor allem auf der Idee der „informationellen Selbstbestimmung“. Diese setzt voraus, dass Daten, über die man bestimmen möchte, einer Person als Verursacher und Besitzer zuzuordnen sind („<a href="https://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:internetregeln-meine-daten-gehoeren-mir/60159802.html">Meine Daten gehören mir</a>“). Dies ist jedoch nur selten möglich.</p>
<h6 style="text-align: center;"><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/410036695_6d6c8cb3c3_o.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-675" title="410036695_6d6c8cb3c3_o" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/410036695_6d6c8cb3c3_o.jpg" alt="" width="640" height="313" /></a><br />
<span>via <a href="https://secure.flickr.com/photos/jamescridland/410036695/">Flickr</a>: CC-lizensiert von <strong id="yui_3_4_0_3_1331296705305_1189"><a href="https://secure.flickr.com/photos/jamescridland/">James Cridland</a></strong></span></h6>
<p>Daten entstehen vor allem bei Kommunikationsvorgängen. Kommunikation basiert auf der Involvierung von mehreren Teilnehmern. Wenn a und b miteinander kommunizieren und darüber Datensätze entstehen &#8211; welcher Person sind sie zuzuordnen? In wessen „informationelle Selbstbestimmung“ fallen sie? Hat der Versender einer E-Mail das Recht an ihr oder der Empfänger? Beide? Wenn einer der beiden sorgloser mit diesen Daten umgeht &#8211; wie wirkt sich das auf a aus?</p>
<p>Datensätze über mehr als eine Personen können durch die Struktur eines Kommunikationsvorgangs aber auch durch bewusste Entscheidungen entstehen. Wenn Person a auf Facebook schreibt, dass sie mit b, die nicht auf Facebook ist, essen geht &#8211; wer hat das informationelle Selbstbestimmungsrecht am Datensatz? Muss b von a und allen anderen Menschen vorab verlangen, nicht mehr in der Netzöffentlichkeit erwähnt zu werden? Hätte a vorab fragen müssen, ob er über b sprechen darf? Wer hat das Recht, die Löschung des Datensatzes zu verlangen?</p>
<p>Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung in seiner jetzigen Form ist inkompatibel mit kommunikativen Vorgängen ist. Es kann lediglich Daten schützen, die sich nur auf eine einzelne Person beziehen. Diese Daten sind bei genauerem Hinsehen weniger als angenommen. Die Inkompatibilität lässt digitales Passivrauchen &#8211; also die ungewollte Teilnahme an fremdbestimmten Datensätzen &#8211; zu einer Tatsache werden. Kommunikation und soziales Leben sind bereits ein Verstoß gegen die informationelle Selbstbestimmung anderer. Weder kann ich je über „meine Daten“ bestimmen (<a href="http://www.leitmedium.de/2012/02/10/es-gibt-keinen-kontrollverlust/">und konnte es auch nie</a>), noch mich bewegen ohne das Schutzrecht anderer zu verletzen.</p>
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		<title>Es gibt keinen Kontrollverlust</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 20:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ccm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengeschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<description><![CDATA[„Kontrollverlust“ beschreibt derzeit ein Gefühl, dass zunehmend die Kontrolle über die eigenen Daten entgleitet. Diese Annahme unterliegt einer Selbsttäuschung: Es hat keinen Zeitpunkt gegeben, an dem es eine Kontrolle über die eigenen Daten gab. Es lässt sich einwenden, dass immer &#8230; <a href="http://www.leitmedium.de/2012/02/10/es-gibt-keinen-kontrollverlust/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Kontrollverlust“ beschreibt derzeit ein Gefühl, dass zunehmend die Kontrolle über die eigenen Daten entgleitet. Diese Annahme unterliegt einer Selbsttäuschung: Es hat keinen Zeitpunkt gegeben, an dem es eine Kontrolle über die eigenen Daten gab.</p>
<p>Es lässt sich einwenden, dass immer mehr Daten im Internet landen und öffentlich werden. Diese zunehmende Bewegung kann argumentativ jedoch nicht umgedreht werden, um einen Ursprungspunkt zu beschreiben. Die Frage ist, welcher Wechsel stattgefunden hat. Es ist nicht der Wechsel von der Kontrolle über eigene Daten zum Kontrollverlust über die eigenen Daten. Es ist stattdessen der Vorgang der „Verdatung“ an sich.</p>
<p>Was wir heute an Daten ins Netz fließen sehen, existierte in dieser Form vor kurzem noch nicht: mobile Verkehrsdaten, Chatprotokolle, Fotos mit Metadaten, E-Mail- und Surfprotokolle. Einzelfälle lassen sich problemlos herbeiargumentieren (zum Beispiel EC-Karten und die damit verbundenen Zahlungsprotokolle gibt es nun schon seit Jahrzeiten) und doch ist ein qualitativer Sprung auszumachen, der die Datenverarbeitung der 1980er Jahren als gänzlich unschuldig im Vergleich zur heutigen Mobilität von Daten erscheinen lässt.</p>
<p>Verdatung als steigende Kartographierung sämtlicher in diskret mathematisch beschreibbare Fakten ist der tatsächliche Wandel, der einen Kontrollverlust über Daten nur suggeriert. Möchte man einen zeitlichen Kontrastpunkt zur heute verdateten Welt finden, ist es nicht der Zustand einer kontrollierten Datenwelt, sondern einer ohne Daten. Der Kontrollverlust beruht auf einer retrospektiven Utopie: der Utopie, es hätte eine Zeit gegeben, in der man selbstbestimmt mit seinen Daten agieren konnte. Diese Zeit gab es nicht. Sie ist eine retrospektive Romantisierung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>The Hack will not be televised? &#8211; Talk at 28c3</title>
		<link>http://www.leitmedium.de/2011/12/28/the-hack-will-not-be-televised-talk-at-28c3/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-hack-will-not-be-televised-talk-at-28c3</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 23:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ccm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Below you find a list of movies I presented at my #28c3 talk The hack will not be televised? Hacker in Movies. The movies chosen are a mixture of known and unknown pictures from the last three decades, framed by &#8230; <a href="http://www.leitmedium.de/2011/12/28/the-hack-will-not-be-televised-talk-at-28c3/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Below you find a list of movies I presented at my #28c3 talk <a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4751.en.html">The hack will not be televised? Hacker in Movies</a>. The movies chosen are a mixture of known and unknown pictures from the last three decades, framed by <em>Tron</em> (1982) and <em>Tron Legacy</em> (2010) &#8211; which is more a historical coincidence than a statement. But it&#8217;s a frame nonetheless.</p>
<p>There is a <a title="Hacker-Filme" href="http://www.leitmedium.de/2007/11/03/hacker-filme/">much longer list of movies featuring hackers</a> that I have updated and added to for several years now.</p>
<h2>Ten theses on hackers and hacking in movies</h2>
<ol>
<li>3D worlds are most times a hint for upcoming battles (human vs. human and human vs. machine, e.g. <em>Tron</em>, <em>Johnny Mnemonic</em>, <em>Disclosure</em>, <em>Hackers</em>).</li>
<li>A very common motif is that of a hacker wearing glasses that reflect the screen in front of him (e.g. <em>Sneakers</em>, <em>Hackers</em>).</li>
<li>A similar shot is that of peeking over the character&#8217;s shoulder and showing a screen reflecting the face of the hacker (e.g. <em>WarGames</em>, <em>Assassins</em>).</li>
<li>In the 1980s and early 90s, many efforts were made to explain what &#8216;the hack&#8217; was about (e.g. <em>WarGames</em> with it&#8217;s WarDialer or <em>Sneakers</em> with the Scrabble-like approach).</li>
<li>During the 1990s, the data glove appears and disappears (e.g. <em>Disclosure</em> and <em>Johnny Mnemonic</em>).</li>
<li>Also during the 1990s, then hacker became a pop figure in movies &#8211; e.g. hacking was presented in a music video style (<em>Hackers</em> 1995 and <em>Office Space</em> 1999).</li>
<li>After the turn of the millennium in 2000, hackers became &#8220;sexy&#8221; mainstream actors in movies (e.g. blowjob in <em>Swordfish</em>, Bruce Willis alone amongst uber-hackers in <em>Live Free or Die Hard</em>).</li>
<li>Apple computers are often placed in hacking scenes (<em>Office Space, Assassins, The Girl with the Dragon Tattoo</em>)</li>
<li>Women take a minor role and mostly tend to be presented as rather less capable (e.g. <em>WarGames, Sneakers,</em> <em>Assassins, Hackers</em>). (exception: <em>The Girl with the Dragon Tattoo</em>).</li>
<li>The manipulation of &#8216;traffic&#8217; in general and traffic lights in particular seem to be that is easy to present and be accepted by the audience (e.g. <em>The Italian Job</em> and <em>Live Free or Die Hard</em>).</li>
</ol>
<h2>Tron (1982)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h39m58s207.png"><img class="alignnone size-large wp-image-630" title="Tron (1982)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h39m58s207-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>WarGames (1983)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h40m36s77.png"><img class="alignnone size-large wp-image-636" title="WarGames (1983)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h40m36s77-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>Peng! Du bist tot! (1987)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h41m01s46.png"><img class="alignnone size-large wp-image-637" title="Peng! Du bist tot! (1987)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h41m01s46-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>Sneakers (1992)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h42m52s154.png"><img class="alignnone size-large wp-image-638" title="Sneakers (1992)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h42m52s154-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>Disclosure (1994)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h43m41s140.png"><img class="alignnone size-large wp-image-631" title="Disclosure (1994)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h43m41s140-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>Johnny Mnemonic (1995)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h45m23s132.png"><img class="alignnone size-large wp-image-632" title="Johnny Mnemonic (1995)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h45m23s132-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>Assassins (1995)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h46m43s168.png"><img class="alignnone size-large wp-image-639" title="Assassins (1995)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h46m43s168-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>Hackers (1995)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h49m48s222.png"><img class="alignnone size-large wp-image-640" title="Hackers (1995)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h49m48s222-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>Pi (1998)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h50m58s156.png"><img class="alignnone size-large wp-image-641" title="Pi (1998)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h50m58s156-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>23 (1998)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h51m32s240.png"><img class="alignnone size-large wp-image-642" title="23 (1998)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h51m32s240-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>Office Space (1999)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h53m39s198.png"><img class="alignnone size-large wp-image-643" title="Office Space (1999)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h53m39s198-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>Swordfish (2001)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h58m39s153.png"><img class="alignnone size-large wp-image-644" title="Swordfish (2001)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h58m39s153-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>1/2 Miete (2002)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h54m58s253.png"><img title="1/2 Miete (2002)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h54m58s253-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>The Italian Job (2003)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h59m18s36.png"><img class="alignnone size-large wp-image-648" title="The Italian Job (2003)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-22h59m18s36-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>The Net 2.0 (2006)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-23h00m09s31.png"><img class="alignnone size-large wp-image-634" title="The Net 2.0 (2006)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-23h00m09s31-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>Live Free or Die Hard (2007)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-23h01m11s109.png"><img class="alignnone size-large wp-image-645" title="Live Free or Die Hard (2007)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-23h01m11s109-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>War Games 2: The Dead Code (2008)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-23h02m24s105.png"><img class="alignnone size-large wp-image-635" title="War Games 2: The Dead Code (2008)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-23h02m24s105-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>The Girl with the Dragon Tattoo (2008)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-23h03m17s105.png"><img class="alignnone size-large wp-image-646" title="The Girl with the Dragon Tattoo (2008)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-23h03m17s105-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<h2>Tron Legacy (2010)</h2>
<p><a href="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-23h04m42s205.png"><img class="alignnone size-large wp-image-647" title="Tron Legacy (2010)" src="http://www.leitmedium.de/./uploads/vlcsnap-2011-12-28-23h04m42s205-1024x576.png" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
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		<item>
		<title>Fünf Zeilen. Ein wirklich tägliches Tagebuch</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 14:36:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ccm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Handschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
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		<category><![CDATA[Kartei]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgeschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Medientheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Textverarbeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mehr als zwei Jahren schreibe ich Tagebuch. Jeden Tag. Das ist nichts Besonderes und doch wurde ich mehrfach gebeten, darüber zu schreiben. Der Grund für diese Bitten liegt scheinbar in der Faszination, die meine eher exotische Herangehensweise an das &#8230; <a href="http://www.leitmedium.de/2011/12/10/funf-zeilen-ein-wirklich-tagliches-tagebuch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehr als zwei Jahren schreibe ich Tagebuch. Jeden Tag. Das ist nichts Besonderes und doch wurde ich mehrfach gebeten, darüber zu schreiben. Der Grund für diese Bitten liegt scheinbar in der Faszination, die meine eher exotische Herangehensweise an das Thema ausstrahlt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Vom Nicht-Schreiben</h2>
<p>Es ist ein Allgemeinplatz, dass man Tagebuch schreibt, um es dann doch nicht zu tun. Man weiß nicht, ob der Tag wichtig genug war, oder ist abends zu erschöpft zum Schreiben. Die pragmatischste Herangehensweise für mich war daher das vollständige Ablegen literarischer Ansprüche durch Festlegung eines Standards. Dieser Standard sollte jegliche Ausreden, nicht Tagebuch zu schreiben, aus der Welt schaffen: Tage sollten nicht mehr zu unwichtig, der Schreibvorgang nicht anstrengend und im Idealfall überall möglich sein. Ohne die Entscheidung genau begründen zu können, entwarf ich folgende Richtlinie:</p>
<h2>Das Format</h2>
<p>Ein Tagebuch-Eintrag besteht aus einer einzeiligen Überschrift und einem fünfzeiligen Inhalt. Die Überschrift enthält Datum, Wochentag und Ort in der Form „2011-11-12 Samstag Berlin“. Der Inhalt ist fünf Zeilen zu je maximal achtzig Zeichen lang.</p>
<p>Diese Form wird natürlich nicht der Heterogenität des Lebens gerecht, aber genau das soll sie auch nicht. Tage, an denen man einer gewohnten Routine nachgeht, bekommen genauso viel Raum wie Tage mit außergewöhnlichen Ereignissen. Manchmal scheint es schwierig, fünf Zeilen zu füllen, manchmal muss man Sätze kürzen, um Ziel und Limit zu erreichen. Der besondere Effekt ist, dass Ereignisse, an die man sich wahrscheinlich auch ohne die Fünf Zeilen erinnern würde, nur wenig, Alltag und kleine Erlebnisse, die man gern vergisst, überhaupt Raum bekommen. Geburten und Begräbnisse stehen neben Wochenendeinkauf und Büro.</p>
<p>Jeden Abend schreibe ich also fünf Zeilen. Durch das einfache Format eignet sich nahezu jeder Text-Editor auf jedem erdenklichen Gerät. Je nach Situation schreibe ich die Zeilen auf einem Laptop oder Handy. Gelegentlich hole ich es erst am Folgetag nach, wobei sich herausgestellt hat, dass tagesfrische Notizen deutlich lebendiger wirken als bereits memorierte. Durch einen Cloud-basierten Dienst wird die Textdatei zwischen den Geräten synchronisiert und kann jederzeit an jedem Ort bearbeitet werden. Im Büro, zu Hause, in der U-Bahn. Das Ergebnis sind bisher über neunhundert lückenlose Einträge.</p>
<h2>Nur nicht weiter Formalisieren</h2>
<p>Das vorliegende Format lädt dazu ein, zum Beispiel durch einen Web-Editor oder automatische Korrekturen weiter formalisiert zu werden. Aber genau diese Möglichkeiten lenken von der Schlichtheit der Methode ab. Sie konterkarieren den eigentlichen Grundgedanken: Es wird nur eine Textdatei geschrieben. Die Benutzung eines beliebigen Texteditors hingegen lenkt nicht vom Schreibprozess durch grafisches oder interaktives Beiwerk ab. Die in wenigen Worten zusammenfassbare Form-Vorgabe ist so gewählt, dass sie ohne Nachdenken erfüllt werden kann, theoretisch sogar auf Papier möglich ist.</p>
<h2>Der tägliche Rückblick per E-Mail</h2>
<p>Dennoch ergeben sich im Nachhinein weitere Verarbeitungsmöglichkeiten. Eine Möglichkeit ist das automatisierte Versenden von Beiträgen. Nach dem ersten Jahr habe ich damit begonnen, mir jeden Morgen per E-Mail den Eintrag vom gleichen Tag des letzten Jahres (mittlerweile der zwei letzten Jahre) zuschicken zu lassen. Jeder Tag beginnt also mit einer Retrospektive &#8211; heute vor x Jahren. Den Effekt dieses Rückblicks kann man nur schwer beschreiben &#8211; Zeit beginnt sich anders anzufühlen, Tage stehen über Jahresgrenzen hinweg in einer Beziehung. Muster ergeben sich oder verfliegen.</p>
<p>Genauso interessant ist die zufällige Auswahl eines Tages. Es bildet zwar keine direkte zeitliche Brücke, bietet aber oft die Möglichkeit, Ereignisse noch einmal zu beleuchten und aus der heutigen Perspektive zu bewerten,</p>
<h2>Die Konkurrenz</h2>
<p>Im Netz gibt es unzählige Angebote, die das Schreiben von Tagebüchern erleichtern sollen. Viele beginnen genau da, wo der Fünf-Zeilen-Ansatz schon aufhört: Sie formalisieren weiter und bauen eher schicke interaktive Datenbanken statt einfacher Tagebücher. Von der Idee her am besten gefallen hat mir der Dienst <a href="http://ohlife.com/">OhLife</a>. Hier wird man täglich per E-Mail aufgefordert, mit einem Journal-Eintrag zu antworten. Man schreibt sein Tagebuch also per E-Mail.  Dieser Ansatz ist charmant, hat aber zwei Schwächen: Erstens ist die Form wieder sehr offen und man steht schon bei der Anrede (es ist ja eine E-Mail) vor der Frage, was man genau schreiben soll. „Hallo?“ Zweitens &#8211; auch wenn ich mich mittlerweile nicht mehr zu den Datenschutzfanatikern zähle &#8211; ist die Festlegung auf einen externen Dienstleister für ein Tagebuch schon befremdlich. Gerade, wenn der Dienst kostenlos ist.</p>
<p><a href="http://www.futureme.org/">FutureMe</a> bietet die Möglichkeit, sich zu einem bestimmten Tag in der Zukunft eine E-Mail zu schicken. Das ist kein klassisches Tagebuch, kann bei kreativer Nutzung aber sicher spannende Effekte erzielen. Doch auch dies ist viel zu exotisch, um die Hürde der täglichen Nutzung meistern zu können. <a href="http://myfutureself.com/">MyFutureSelf</a> scheint ein klassisches Online-Tagebuch zu sein. <a href="http://idonethis.com/">IDoneThis</a> fokussiert sich auf erledigte Tätigkeiten, schreibt aber wie FutureMe täglich eine E-Mail, die beantwortet werden kann.</p>
<h2>Ein paar Worte zur Technik</h2>
<p>Und nun nur für technisch interessierte Leser ein paar Worte zur Technik. &#8220;Fünf Zeilen&#8221; benötigt lediglich eine Text-Datei. Sie folgt dem Muster:</p>
<pre>JJJJ-MM-DD Tag Ort
[Leerzeile]
Zeile1
Zeile2
Zeile3
Zeile4
Zeile5
[Leerzeile]</pre>
<p>Ein Eintrag hat somit immer genau acht Zeilen inklusive Leerzeilen und Überschrift.</p>
<p>Einzige technische Voraussetzung an den Editor ist ein automatischer Zeilenumbruch bei 80 Zeichen und der korrekte Umgang mit Umlauten. Um mir die Arbeit etwas zu erleichtern, habe ich (mit Hilfe von <a href="http://mnemonikk.org/">mnemonikk</a>) kurze Skripte geschrieben, die die Überschriftzeile automatisch erstellen. Ein Beispiel für Emacs:</p>
<pre>(defun next-date ()
  (interactive)
  (condition-case nil
      (insert
       (format-time-string "%Y-%m-%d %A Berlin\n"
                           (time-add
                            (date-to-time
                             (format "%s 00:00:00"
                                     (save-excursion
                                       (re-search-backward \
"^20[0-9][0-9]-[01][0-9]-[0123][0-9]")
                                       (match-string 0))))
                            (seconds-to-time (* 24 3600)))))
    (search-failed (message "No date found!")
                   nil)))
(global-set-key "\C-x\M-i" `next-date)

(provide 'my-next-date)</pre>
<p>Die tägliche E-Mail wird durch ein sehr einfaches Shell-Script erzeugt. Es wird lediglich ein regulärer Ausdruck auf die Textdatei losgelassen und das Ergebnis per E-Mail verschickt. Tatsächlich ist es nur ein Einzeiler:</p>
<pre>grep -A 6 "^....-$(date '+%m-%d')" DATEI  | | sed "s/^--$/ /" \
| mail -s "Fuenf Zeilen vom $(date "+%d.%m.")" MAILADRESSE</pre>
<p>Ähnlich simpel (und sicher verbesserungswürdig) ist die Suche eines Zufallseintrags:</p>
<pre>#!/bin/bash

ANZAHL=`cat DATEI|grep -e "^20..-..-.." |wc -l`

number=$RANDOM
let "number %= $ANZAHL"
let "number = $number*8+1"

sed -n $number,+6p DATEI</pre>
<p>Trotz der hier genannten technischen Möglichkeiten ist es wichtig, noch einmal zu betonen, dass diese nur ein Surplus sind. Sie sind nicht notwendig, dafür aber möglich, was unter anderem den Charme der Fünf-Zeilen-Lösung ausmacht.</p>
<p>Weitere mögliche Programme könnten die Datei auf eine valide Datenstruktur prüfen, Worthäufigkeiten visualisieren (z.B. ähnlich zu <a href="http://www.wordle.net/">Wordle</a>), nach vordefinierten Stichwort-Suchen bestimmte Muster zeigen, und so weiter. Hier scheint es wichtig zu sein, nicht der Versuchung zu erlegen, das einfache Muster durch weitere Metadaten wie Schlagworte anzureichern, um den Schreibaufwand nicht unnötig in die Länge zu ziehen.</p>
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		<item>
		<title>Zum Tod von Friedrich Kittler</title>
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		<comments>http://www.leitmedium.de/2011/10/18/zum-tod-von-friedrich-kittler/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 19:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ccm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Tod von Friedrich Kittler sind heute im Laufe des Tages die ersten Nachrufe erschienen. Es folgte eine Zusammenstellung der interessantesten Artikel, ganz subjektiv absteigend gewichtet: Sueddeutsche: Spekulant über die Zeichen WELT: Der letzte Große aus dem 19. Jahrhundert Tagesspiegel: Sirenenton des freien &#8230; <a href="http://www.leitmedium.de/2011/10/18/zum-tod-von-friedrich-kittler/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Tod von Friedrich Kittler sind heute im Laufe des Tages die ersten Nachrufe erschienen. Es folgte eine Zusammenstellung der interessantesten Artikel, ganz subjektiv absteigend gewichtet:</p>
<ul>
<li>Sueddeutsche: <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/nachruf-auf-friedrich-kittler-spekulant-ueber-die-zeichen-1.1168023">Spekulant über die Zeichen</a></li>
<li>WELT: <a href="http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article13667566/Der-letzte-Grosse-aus-dem-19-Jahrhundert.html">Der letzte Große aus dem 19. Jahrhundert</a></li>
<li>Tagesspiegel: <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/sirenenton-des-freien-denkens/5222790.html">Sirenenton des freien Denkens</a> (Autor: Norbert Bolz)</li>
<li>Deutschlandradio Kultur: &#8220;<a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1582484/">Er konnte den &#8216;Faust&#8217; mit acht Jahren auswendig</a>&#8220;</li>
<li>Deutschlandfunk: &#8220;<a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1582508/">Legendär ist der Kampf um seine Habilitation</a>&#8220;</li>
<li>taz: <a href="http://www.taz.de/Nachruf-auf-Friedrich-Kittler/!80192/">Medien bestimmen unsere Lage</a></li>
<li>FAZ: <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/erinnerung-an-friedrich-kittler-jedem-satz-wohnte-ein-zauber-inne-11497561.html">Jedem Satz wohnte ein Zauber inne</a></li>
<li>FAZ: <a href="http://www.faz.net/aktuell/zum-tod-von-friedrich-kittler-jede-liebe-war-eine-auf-den-ersten-blick-11497216.html">Jede Liebe war eine auf den ersten Blick</a></li>
<li>Spiegel Online: <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,792511,00.html">Friedrich Kittler ist tot</a></li>
<li>Pressemitteilung der HU Berlin: <a href="http://www.idw-online.de/pages/de/news446430">Professor Friedrich Kittler verstorben</a></li>
<li>BILD (!): <a href="http://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-regional/kulturwissenschaftler-friedrich-kittler-tot-20520892.bild.html">Kulturwissenschaftler Friedrich Kittler tot</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Pu der Bär&#8221; über Volkszählungen</title>
		<link>http://www.leitmedium.de/2011/09/11/pu-der-bar-uber-volkszahlungen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pu-der-bar-uber-volkszahlungen</link>
		<comments>http://www.leitmedium.de/2011/09/11/pu-der-bar-uber-volkszahlungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 19:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ccm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommentarlos kann man eigentlich folgenden Dialog aus &#8220;Pu der Bär&#8221; zum Zensus stehenlassen: &#8220;Was wir am dringendsten brauchen&#8221;, gab es bekannt, &#8220;außer kleinen Schrebergärten und vernünftiger Ernährung und dem längst überfälligen Anlegen von Hecken und Gräben, ist ein Zensus.&#8221; Pu &#8230; <a href="http://www.leitmedium.de/2011/09/11/pu-der-bar-uber-volkszahlungen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommentarlos kann man eigentlich folgenden Dialog aus &#8220;Pu der Bär&#8221; zum Zensus stehenlassen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Was wir am dringendsten brauchen&#8221;, gab es bekannt, &#8220;außer kleinen Schrebergärten und vernünftiger Ernährung und dem längst überfälligen Anlegen von Hecken und Gräben, ist ein Zensus.&#8221;</p>
<p>Pu leckte sich die klebrige Nase ab und fragte, was das bedeutete.</p>
<p>&#8220;Eine Volkszählung. Man schreibt auf, wie wer heißt, wer wo wohnt, wie viele es von der Sorte gibt, und dann immer so weiter.&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber wozu, Kaninchen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Damit man es, wenn jemand es wissen will, ihm sofort und auf der Stelle sagen kann. In England hat das Wilhelm-der-Eroberer zum ersten Mal gemacht, und sobald man wusste, wer da war und wer wo war, &#8230;&#8221;, und Kaninchen musste innehalten, um seinen eigenen Gedankengängen folgen zu können, &#8220;&#8230; konnte man Steuern erheben.&#8221;</p>
<p>&#8220;Warum wolte man das denn?&#8221;, fragte Pu ebenfalls ganz vernünftig.</p>
<p>&#8220;Damit man die Volkszählung bezahlen konnte, das ist doch wohl klar&#8221;, antwortete Kaninchen. &#8220;Ich dachte, das wüsste jeder.&#8221;</p>
<p>Quelle: David Benedictus, <a href="https://www.amazon.de/dp/3791526790/ref=as_li_ss_til?tag=chaostheoriede&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=3791526790&amp;adid=19JSHWC407H80CEWG764&amp;">Pu der Bär. Rückkehr in den Hundertsechzig-Morgen-Wald</a>, Hamburg 2009, S. 52f.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>28C3 CfP &#8211; Vorschläge bis 11. Oktober einreichen</title>
		<link>http://www.leitmedium.de/2011/09/10/28c3-cfp-vorschlage-bis-11-oktober-einreichen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=28c3-cfp-vorschlage-bis-11-oktober-einreichen</link>
		<comments>http://www.leitmedium.de/2011/09/10/28c3-cfp-vorschlage-bis-11-oktober-einreichen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 06:50:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ccm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.leitmedium.de/?p=564</guid>
		<description><![CDATA[Seit kurzem ist der 28C3 Call for Participation erreichbar: https://events.ccc.de/2011/09/09/cfp-for-28th-chaos-communication-congress/ Teilnehmer haben bis zum 11. Oktober 2011 Zeit, ihre Vorschläge für Vorträge, Workshops und Veranstaltungen im Rahmen des diesjährigen 28. Chaos Communcation Congress einzureichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem ist der 28C3 Call for Participation erreichbar:</p>
<p><a href="https://events.ccc.de/2011/09/09/cfp-for-28th-chaos-communication-congress/">https://events.ccc.de/2011/09/09/cfp-for-28th-chaos-communication-congress/</a></p>
<p>Teilnehmer haben bis zum 11. Oktober 2011 Zeit, ihre Vorschläge für Vorträge, Workshops und Veranstaltungen im Rahmen des diesjährigen 28. Chaos Communcation Congress einzureichen.</p>
<p><img class="alignnone" title="28C3 Banner" src="http://events.ccc.de/wp-content/themes/camp2011/images/Banner.png" alt="" width="647" height="167" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Post Privacy Day am 24. November 2011</title>
		<link>http://www.leitmedium.de/2011/09/09/post-privacy-day-am-24-november-2011/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=post-privacy-day-am-24-november-2011</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 19:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ccm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Post Privacy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.leitmedium.de/?p=561</guid>
		<description><![CDATA[Eine knappe Vorankündigung: Gemeinsam mit der Internetwerkstatt Netti, der GskA und dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin veranstalte ich am 24. November 2011 im John F. Kennedy Saal des Rathaus Berlin Schöneberg den &#8220;Post Privacy Day&#8221;. Aus der formlosen Ankündigung: &#8220;Am 24. November 2011 findet &#8230; <a href="http://www.leitmedium.de/2011/09/09/post-privacy-day-am-24-november-2011/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine knappe Vorankündigung: Gemeinsam mit der <a href="http://www.spinnenwerk.de/netti/">Internetwerkstatt Netti</a>, der<br />
<a title="GskA" href="http://www.gska-berlin.de/">GskA </a>und dem <a href="http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/abteilung/familie-jugend-sport/">Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin</a> veranstalte ich am 24. November 2011 im John F. Kennedy Saal des Rathaus Berlin Schöneberg den &#8220;Post Privacy Day&#8221;.</p>
<p>Aus der formlosen Ankündigung:</p>
<blockquote><p>&#8220;Am 24. November 2011 findet im John F. Kennedey Saal des Rathaus Berlin Schöneberg der erste “Post Privacy Day” statt. Offen wollen wir an diesem Tag über Privatsphäre, Datenschutz und die Veränderung in deren Wahrnehmung an Anforderungen diskutieren.</p>
<p>Ist Datenschutz ein objektives und schützenswertes Gut? Gilt die Unterscheidung von Privatsphäre und Öffentlichkeit? Ist Datenschutz eine Generationen-Frage? Ist die Nutzung datenschutzrechtlich bedenklicher Dienste Kapitulation oder vertretbare Entscheidung?</p>
<p>Zur Veranstaltung wird es eine moderierte Podiumsdiskussion geben. Die Teilnehmer werden in Kürze bekanntgegeben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Weitere Details folgen in Kürze auf der offiziellen Seite <a href="http://post-privacy-day.de/save-the-date/">post-privacy-day.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bürger Hacker &#8211; Podiumsdiskussion mit Live-Stream</title>
		<link>http://www.leitmedium.de/2011/07/12/buerger-hacker-podiumsdiskussion-mit-live-stream/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=buerger-hacker-podiumsdiskussion-mit-live-stream</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 11:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ccm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter dem etwas sperrigen Titel &#8220;Bürger Hacker&#8221; veranstaltet das Goethe Institut in Moskau am morgigen Mittwoch, den 13. Juli 2011 eine Podiumsdiskussion mit Live-Stream: Bei der Podiumsdiskussion wird es um die Frage gehen, welche Instrumente den Menschen in der demokratischen &#8230; <a href="http://www.leitmedium.de/2011/07/12/buerger-hacker-podiumsdiskussion-mit-live-stream/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem etwas sperrigen Titel &#8220;Bürger Hacker&#8221; veranstaltet das Goethe Institut in Moskau am morgigen Mittwoch, den 13. Juli 2011 <a href="http://www.goethe.de/ins/ru/lp/kul/dur/dig/hac/de7844074.htm">eine Podiumsdiskussion mit Live-Stream</a>:</p>
<blockquote><p>Bei der Podiumsdiskussion wird es um die Frage gehen, welche Instrumente den Menschen in der demokratischen Informationsgesellschaft zur Verfügung stehen, um sich als aktive Bürger einbringen und zivile Kontrolle ausüben zu können. Nicht zuletzt seit den Skandalen um Wikileaks fällt auf den Begriff des „Hackers“ ein neues Licht. Die Forderung eines unbegrenzten und vollständigen Zugangs zu Computern und zu dem, was den Menschen hilft „zu verstehen, wie diese Welt funktioniert“, oder die Forderung eines freien und kostenlosen Zugangs zu jeder gesellschaftlich relevanten Information für alle – diese Prinzipien der in den 1980er Jahren entworfenen Hackerethik können heute die Prinzipien eines jeden mündigen Bürgers sein. </p>
<p>Aber muss man Informatiker sein, damit das demokratische Instrument der zivilen Kontrolle im digitalen Zeitalter funktionieren kann? Gibt es Grenzen für einen transparenten Umgang mit gesellschaftlich relevanten Daten? Und wer trägt die Verantwortung für die Folgen der Veröffentlichung geheimer Informationen?</p></blockquote>
<p>Es wird also voraussichtlich um den aktuellen Schwerpunkt im Bereich (Wiki-)Leaks, Informationsfreiheit, Daten-Journalismus usw. gehen. Auf dem Podium sind unter anderem <a href="http://www.goethe.de/ins/ru/lp/kul/dur/dig/hac/de7820841.htm">Mercedes Bunz</a> und <a href="http://www.goethe.de/ins/ru/lp/kul/dur/dig/hac/de7820804.htm">Constanze Kurz</a>. Die Diskussion wird von 18:00 bis 20:00 Uhr (deutscher) Zeit <a href="http://www.goethe.de/ins/ru/lp/kul/dur/dig/hac/de7844074.htm">übertragen</a>, auf <a href="http://twitterwallr.com/dostup">Twitter kann per Hashtag #dostub</a> mitdiskutiert werden.</p>
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