Monthly Archives: November 2007

Schreiben ist wichtiger als Leben ist wichtiger als Philosophieren

Fast zeitgleich auf folgende lateinische (Wider-)Sprüche gestoßen: Scribere necesse est, vivere non est. (Schreiben ist notwendig, Leben nicht.) Gefunden beim Medienphilosoph (im Nachhinein sind sie das irgendwie alle) Vilém Flusser, der trotz seines ambivalenten Verhältnisses zum Schreiben bzw. zur Schrift, … Continue reading

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Zehn Bücher zur Weihnacht

Weihnachten naht. Was nur schenken? Ein Buch natürlich. Für Unentschlossene eine subjektive Liste zehn schenkenswerter Bücher, wenn Harry Potter und Tintentod nicht in Frage kommen: 1. Umberto Eco – Die Geschichte der Häßlichkeit Viel wurde über das Schöne geschrieben, das … Continue reading

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Daniel Kehlmann empfiehlt: Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat

Nichtlesen wird salonfähig. Dabei standen die Zeichen anders: Titel wie Bücher. Alles, was man lesen muss. appelierten an das schlechte Gewissen des Nichtlesers , man ließ im Feuilleton die Literaturbesprechungen an sich vorbeiziehen und selbst das Berliner Stadtmagazin “Zitty” stellt … Continue reading

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Gastbeitrag: Warum nicht der Streik schuld ist.

Es ist Freitagabend in Berlin und ich fahre von der Arbeit nach Hause. In die U-Bahn steigen zwei Frauen. Anfang Zwanzig, braungebrannt, schwarzgefärbte Haare, Zungenpiercing, Glitzerstein am Zahn. Sie schreit in das Handy „Gehst Du Montag Arbeitsamt?“ während schon das … Continue reading

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Schlürf vom Nektar des Wissens, Weib.

Nein, das bereits zweite Plakat in Folge soll keine Hinhaltetaktik bis zum nächsten Text werden. Oder irgendwie schon. Aber das soll das folgende Plakat aus dem Jahr 1899 von Albert Klingler für das “Illustrierte Konversationslexikon der Frau” nicht schmälern. Bedacht … Continue reading

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“Kopfaddieren heisst Zeit verlieren”

Ein schönes Beispiel für das bereits zu Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts entstehende Phantasma des durch Rechenmaschinen externalisierten Gehirns: Werbeplakat aus dem Jahr 1917 für Rechenmaschinen der Züricher Brigoni AG:

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Kai Pflaume wird postmodern – Nichts bei McDonalds

So viel Beweglichkeit hätte man Kai Pflaume nicht zugetraut: In einer 180-Grad-Wanderung schwenkt er von seinem letzten Werbevertrag für die Bio-Produktpalette der Supermarktkette Plus zu mit Iglo-Fischstäbchen belegten Burgern der Gastronomie-Kette McDonalds. Dabei schafft er es gar, zu behaupten, wie … Continue reading

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Informationelle Selbstbestimmung? Das muss man nur richtig verstehen.

Das ambivalente Verhältnis des Staates zum (technischen) Datenschutz, das sich erst gestern durch die Verabschiedung des Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung gezeigt hat, findet sich äußerst komprimiert in einem Zitat von Bundesjustizministerin Zypries wieder: Frage: Gehört die informationelle Selbstbestimmung nicht mehr zum … Continue reading

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Starcookers powered by RTL2 oder von der Dämlichkeit des Sprachgebrauchs

Fernsehsender lieben es, englisch zu sprechen: We love to entertain you, Big Brother, Pro7 Starforce. Kurz bestand Hoffnung auf Besserung, nachdem bereits öffentlich diskutiert wurde, ob die Nachrichten überhaupt beim Publikum richtig ankämen, denn spätestens “powered by emotion” wurde nicht … Continue reading

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Zensus 2011 – über die nächste Volkszählung – Teil 2 – Kosten und Politik

Nachdem im ersten Teil über den Zensus 2011 den geschichtlichen Spuren der Volkszählungen, wie auch religiösen und gesellschaftlichen Vorbehalten nachgegangen wurde, sollen in diesem Teil die Kostenfrage und Standpunkte der Fraktionen verhandelt werden. Warum die Kostenfrage relevant ist Bereits im … Continue reading

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