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	<title>Kommentare zu: Zeno.org oder die Bibliothek von Alexandria war eine geschlossene Gesellschaft</title>
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		<title>Von: Kecke</title>
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		<dc:creator>Kecke</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Dec 2007 05:19:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ich fühle mich von dem neuen Konzept als Wissenschaftler nicht so sehr angesprochen.

Was geschieht mit der alten &#039;Digitalen Bibliothek&#039;? Wird sie neben &#039;Zeno&#039; weitergeführt, um die alten Kunden u. Nutzer zu erreichen? Oder wird jetzt unter dem neuen Logo alles geschluckt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fühle mich von dem neuen Konzept als Wissenschaftler nicht so sehr angesprochen.</p>
<p>Was geschieht mit der alten &#8216;Digitalen Bibliothek&#8217;? Wird sie neben &#8216;Zeno&#8217; weitergeführt, um die alten Kunden u. Nutzer zu erreichen? Oder wird jetzt unter dem neuen Logo alles geschluckt?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: zeno.org #2: &#8220;Klick den Kafka&#8221; - Textmasse gegen Qualitätsjournalismus &#124; leitmedium.de</title>
		<link>http://www.leitmedium.de/2007/10/03/zenoorg-oder-die-bibliothek-von-alexandria-war-eine-geschlossene-gesellschaft/comment-page-1/#comment-230</link>
		<dc:creator>zeno.org #2: &#8220;Klick den Kafka&#8221; - Textmasse gegen Qualitätsjournalismus &#124; leitmedium.de</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 09:49:37 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Zeno.org oder die Bibliothek von Alexandria war eine geschlossene Gesellschaft [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Zeno.org oder die Bibliothek von Alexandria war eine geschlossene Gesellschaft [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ccm</title>
		<link>http://www.leitmedium.de/2007/10/03/zenoorg-oder-die-bibliothek-von-alexandria-war-eine-geschlossene-gesellschaft/comment-page-1/#comment-203</link>
		<dc:creator>ccm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 18:49:02 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für die klärenden Worte, insbesondere bezüglich Export und Druckansicht.

Eine gute Frage ist, ob es besser wäre, wenn Zeno.org lieber gar als von einer GmbH betrieben wäre - eine sehr gute. Natürlich stimme ich insoweit zu, als dass man eben lieber einen (nicht unbedeutenden) Spatz in der Hand, als eine Taube auf dem Dach hat. Allerdings ist es eine ebenso berechtigte Frage, inwieweit mehrere Spatzen nicht verhindern, dass man doch nach größerem greift - es gibt ja dies und jenes und das auch noch. Dieses Argument ist natürlich der Gefahr des Vorwurfs ideologischer Färbung ausgesetzt und das zurecht. Doch ohne eben jene strikte (Software-/Wissens-)Ideologie wären Projekte wie Wikipedia kaum in dieser Form entstanden - die es überdies, wenn auch mit Schwierigkeiten - bis heute zu einer weltweit beachtlichen Größe gebracht haben und zugleich die Übernahme sowohl von Inhalten als auch der zugrundeliegenden Software äußerst liberal gestalten.

Der zugegeben sehr zugespitzte Vorwurf der &quot;Geldsenke&quot; ist in diesem Sinne als deutlicher Hinweis auf ein noch immer fehlendes Projekt auf einer Stiftungs-artigen Basis zu verstehen. Diese Lücke - und das ist (mein) Punkt - wird durch die kurzfristigen Erleichterungen, wie Zeno.org sie bieten mag - verdeckt statt geschlossen.

Eine detaillierte Diskussion über Punkte wie Goethes macht an dieser Stelle sicher nicht so viel Sinn, wenn ich auch unterstreichen möchte, dass mit ihren Ausführungen sich das verwendete Beispiel unter den Nutzungsbedingungen als in die Irre führend erweist. Ein Beispiel, warum es auch durchaus stören kann, nicht das komplette Werk Goethes übernehmen zu dürfen, sei noch gestattet: Ein (privates, wissenschaftliches oder kommerzielles) Projekt verschreibt sich der Analyse von Goethes Texten. Dabei geht es nicht um die Darstellung sondern Verarbeitung/Prozessierung der Texte - ein nicht weit entferntes Szenario. Dem Nutzer einer Seite ließen sich eigene Filter und ähnliches Anbieten. Dies ist durch den von Ihnen erwähnten Datenbankschutz nicht möglich (auch wenn ich vermute, Sie könnten jetzt anführen, man könne Einzelfälle ja gesondert aushandeln).

Auch hätte ich es für sehr transparent gehalten, wenn man sich, statt eigene Nutzungsbedingungen zu entwickeln, für eine bereits akzeptierte und verfügbare Lizenz wie eine der vielfältig konfigurierbaren Creative Commons Lizenzen entschieden hätte - hier wäre sicher eine starke Annäherung an Ihr Modell möglich gewesen und man hätte auf bereits erfolgte Erklärungen verweisen (und sich in entsprechende Suchen einbinden lassen) können. Eventuell sprechen hier aber juristische Gründe dagegen, was ich mir jedoch kaum vorstellen kann.

Für die Suchergebnisse eine bescheidene Idee, die sicher bereits in Arbeit ist: Statt der weißen Vierecke wäre eine Symbolik wie Buch, Lexikonbände und so weiter sehr hilfreich, um schnell die Art der Quelle zu erkennen. Zusätzlich eine entsprechende Sortiermöglichkeit sowie Einschränkbarkeit auf bestimmte Quellarten in der Erweiterten Suche...

Ansonsten danke ich für den Kommentar und freue mich, dass die Hitzigkeit etwas abgekühlt ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die klärenden Worte, insbesondere bezüglich Export und Druckansicht.</p>
<p>Eine gute Frage ist, ob es besser wäre, wenn Zeno.org lieber gar als von einer GmbH betrieben wäre &#8211; eine sehr gute. Natürlich stimme ich insoweit zu, als dass man eben lieber einen (nicht unbedeutenden) Spatz in der Hand, als eine Taube auf dem Dach hat. Allerdings ist es eine ebenso berechtigte Frage, inwieweit mehrere Spatzen nicht verhindern, dass man doch nach größerem greift &#8211; es gibt ja dies und jenes und das auch noch. Dieses Argument ist natürlich der Gefahr des Vorwurfs ideologischer Färbung ausgesetzt und das zurecht. Doch ohne eben jene strikte (Software-/Wissens-)Ideologie wären Projekte wie Wikipedia kaum in dieser Form entstanden &#8211; die es überdies, wenn auch mit Schwierigkeiten &#8211; bis heute zu einer weltweit beachtlichen Größe gebracht haben und zugleich die Übernahme sowohl von Inhalten als auch der zugrundeliegenden Software äußerst liberal gestalten.</p>
<p>Der zugegeben sehr zugespitzte Vorwurf der &#8220;Geldsenke&#8221; ist in diesem Sinne als deutlicher Hinweis auf ein noch immer fehlendes Projekt auf einer Stiftungs-artigen Basis zu verstehen. Diese Lücke &#8211; und das ist (mein) Punkt &#8211; wird durch die kurzfristigen Erleichterungen, wie Zeno.org sie bieten mag &#8211; verdeckt statt geschlossen.</p>
<p>Eine detaillierte Diskussion über Punkte wie Goethes macht an dieser Stelle sicher nicht so viel Sinn, wenn ich auch unterstreichen möchte, dass mit ihren Ausführungen sich das verwendete Beispiel unter den Nutzungsbedingungen als in die Irre führend erweist. Ein Beispiel, warum es auch durchaus stören kann, nicht das komplette Werk Goethes übernehmen zu dürfen, sei noch gestattet: Ein (privates, wissenschaftliches oder kommerzielles) Projekt verschreibt sich der Analyse von Goethes Texten. Dabei geht es nicht um die Darstellung sondern Verarbeitung/Prozessierung der Texte &#8211; ein nicht weit entferntes Szenario. Dem Nutzer einer Seite ließen sich eigene Filter und ähnliches Anbieten. Dies ist durch den von Ihnen erwähnten Datenbankschutz nicht möglich (auch wenn ich vermute, Sie könnten jetzt anführen, man könne Einzelfälle ja gesondert aushandeln).</p>
<p>Auch hätte ich es für sehr transparent gehalten, wenn man sich, statt eigene Nutzungsbedingungen zu entwickeln, für eine bereits akzeptierte und verfügbare Lizenz wie eine der vielfältig konfigurierbaren Creative Commons Lizenzen entschieden hätte &#8211; hier wäre sicher eine starke Annäherung an Ihr Modell möglich gewesen und man hätte auf bereits erfolgte Erklärungen verweisen (und sich in entsprechende Suchen einbinden lassen) können. Eventuell sprechen hier aber juristische Gründe dagegen, was ich mir jedoch kaum vorstellen kann.</p>
<p>Für die Suchergebnisse eine bescheidene Idee, die sicher bereits in Arbeit ist: Statt der weißen Vierecke wäre eine Symbolik wie Buch, Lexikonbände und so weiter sehr hilfreich, um schnell die Art der Quelle zu erkennen. Zusätzlich eine entsprechende Sortiermöglichkeit sowie Einschränkbarkeit auf bestimmte Quellarten in der Erweiterten Suche&#8230;</p>
<p>Ansonsten danke ich für den Kommentar und freue mich, dass die Hitzigkeit etwas abgekühlt ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Vlado</title>
		<link>http://www.leitmedium.de/2007/10/03/zenoorg-oder-die-bibliothek-von-alexandria-war-eine-geschlossene-gesellschaft/comment-page-1/#comment-197</link>
		<dc:creator>Vlado</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 10:56:25 +0000</pubDate>
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		<description>Eine interessante Diskussion. Als Geschäftsführer und technischer Vorantwortlicher von Zeno.org kann ich unserem &quot;Fan&quot; (1) nur zustimmen (aber nicht im Ton, hüstel).

Das angegebene Beispiel &quot;Prolog im Himmel ist ok, der komplette Goethe nicht&quot; sagt bewusst nichts über Goethes Faust aus. Es ist schwer, eine konkrete Grenze im Sinne des Datenbankschutzes festzulegen. Der komplette Goethe ist aber zweifelsohne ein wesentlicher Teil der Datenbank und somit geschützt.

Zeno.org kann als kommerzielles Unternehmen nicht auf diesen Schutz verzichten. Aber wen stört das in der Praxis? &quot;Ein Projekt dieser Art kann nach meiner Sicht nachhaltig eher durch eine Stiftung gehalten werden.&quot; Einverstanden. Aber es gibt keine Stiftung. Macht dieser Umstand Zeno.org schlechter bzw. wäre es besser, wenn es Zeno.org (von einer GmbH betrieben) gar nicht geben würde?

Ja, die Druckansicht fehlt, sollte aber bis Ende des Monats implementiert sein. Der Export bzw. Download als PDF ist für März 2008 geplant.

Man findet Kafkas &quot;Amerika&quot; indem man &quot;kafka amerika&quot; eingibt und den ersten Treffer nimmt. Ich bin aber für Tipps dankbar, wie man das noch einfacher machen kann :-)

Schöne Grüße, Vlado</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine interessante Diskussion. Als Geschäftsführer und technischer Vorantwortlicher von Zeno.org kann ich unserem &#8220;Fan&#8221; (1) nur zustimmen (aber nicht im Ton, hüstel).</p>
<p>Das angegebene Beispiel &#8220;Prolog im Himmel ist ok, der komplette Goethe nicht&#8221; sagt bewusst nichts über Goethes Faust aus. Es ist schwer, eine konkrete Grenze im Sinne des Datenbankschutzes festzulegen. Der komplette Goethe ist aber zweifelsohne ein wesentlicher Teil der Datenbank und somit geschützt.</p>
<p>Zeno.org kann als kommerzielles Unternehmen nicht auf diesen Schutz verzichten. Aber wen stört das in der Praxis? &#8220;Ein Projekt dieser Art kann nach meiner Sicht nachhaltig eher durch eine Stiftung gehalten werden.&#8221; Einverstanden. Aber es gibt keine Stiftung. Macht dieser Umstand Zeno.org schlechter bzw. wäre es besser, wenn es Zeno.org (von einer GmbH betrieben) gar nicht geben würde?</p>
<p>Ja, die Druckansicht fehlt, sollte aber bis Ende des Monats implementiert sein. Der Export bzw. Download als PDF ist für März 2008 geplant.</p>
<p>Man findet Kafkas &#8220;Amerika&#8221; indem man &#8220;kafka amerika&#8221; eingibt und den ersten Treffer nimmt. Ich bin aber für Tipps dankbar, wie man das noch einfacher machen kann :-)</p>
<p>Schöne Grüße, Vlado</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ccm</title>
		<link>http://www.leitmedium.de/2007/10/03/zenoorg-oder-die-bibliothek-von-alexandria-war-eine-geschlossene-gesellschaft/comment-page-1/#comment-194</link>
		<dc:creator>ccm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 05:12:57 +0000</pubDate>
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		<description>So, noch einmal angesehen. Auch wenn ich einige Hinweise durchaus akzeptiere, halte ich das Projekt nach wie vor für überflüssig. Allein die Tatsache, dass nicht einmal eine Druckansicht vorgesehen ist, macht es für ernsthafte Zwecke unbrauchbar. (Und ich meine nicht eventuell bereits hinterlegte Facsimiles).

p.s.: Es mag Dir als Fan sicher bedeutsam vorkommen, dass die Inhalte eines Offline-Datenträgers jetzt online verfügbar sind. Das muss dennoch keine positive Entwicklung sein:

&quot;Free software&quot; is a matter of liberty, not price. To understand the concept, you should think of &quot;free&quot; as in &quot;free speech,&quot; not as in &quot;free beer.&quot;

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, noch einmal angesehen. Auch wenn ich einige Hinweise durchaus akzeptiere, halte ich das Projekt nach wie vor für überflüssig. Allein die Tatsache, dass nicht einmal eine Druckansicht vorgesehen ist, macht es für ernsthafte Zwecke unbrauchbar. (Und ich meine nicht eventuell bereits hinterlegte Facsimiles).</p>
<p>p.s.: Es mag Dir als Fan sicher bedeutsam vorkommen, dass die Inhalte eines Offline-Datenträgers jetzt online verfügbar sind. Das muss dennoch keine positive Entwicklung sein:</p>
<p>&#8220;Free software&#8221; is a matter of liberty, not price. To understand the concept, you should think of &#8220;free&#8221; as in &#8220;free speech,&#8221; not as in &#8220;free beer.&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ccm</title>
		<link>http://www.leitmedium.de/2007/10/03/zenoorg-oder-die-bibliothek-von-alexandria-war-eine-geschlossene-gesellschaft/comment-page-1/#comment-188</link>
		<dc:creator>ccm</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 17:44:52 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für die Hinweise. Ich habe die Jahreszahl korrigiert.

Allerdings gibt es ganz offensichtlich Verwirrungen bei zeno.org, wenn auf der selben Seite einerseits eine Weiternutzung gestattet, andererseits aber gerade von einem freien Werk wie Goethes Faust geschrieben wird:

&quot;Das heißt, dass nichts dagegen spricht, aus Goethes Faust den Prolog im Himmel auf die eigene Website zu stellen, wir aber sehr wohl unser Recht verletzt sähen, wenn der komplette Goethe kopiert würde.&quot;

Zur Werbesache ist völlig berechtigt, wenn Du darauf hinweist, dass dies normal ist - für eine wissenschaftliche Arbeit ohne Exportfunktion jedoch ist das völlig inakzeptabel und vor allem unnötig.

Die Navigationsfrage ist natürlich Geschmacksfrage. Als Beispiel: Suche Kafkas Roman &quot;Amerika&quot;. Wie viele Klicks benötigst Du? Suchergebnisse sind recht undifferenziert dargestellt. Es ist Geschmacksfrage, für meinen jedoch völlig ungeeignet für eine bequeme und effiziente Nutzung.

Als &quot;Fan der Digitalen Bibliothek&quot; wundert mich, dass Dich ein weiterer &quot;Fork&quot;, wie es so schön in der Techniksprache heißt, nicht stört. Das Projekt ist weder technisch noch organisatorisch innovativ. Es leistet unnötige Mehrarbeit, Bücher werden abermals eingescannt. Dahinter steckt eine übliche GmbH. Ein Projekt dieser Art kann nach meiner Sicht nachhaltig eher durch eine Stiftung gehalten werden. &quot;Referenzportal&quot; der deutschen Sprache...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die Hinweise. Ich habe die Jahreszahl korrigiert.</p>
<p>Allerdings gibt es ganz offensichtlich Verwirrungen bei zeno.org, wenn auf der selben Seite einerseits eine Weiternutzung gestattet, andererseits aber gerade von einem freien Werk wie Goethes Faust geschrieben wird:</p>
<p>&#8220;Das heißt, dass nichts dagegen spricht, aus Goethes Faust den Prolog im Himmel auf die eigene Website zu stellen, wir aber sehr wohl unser Recht verletzt sähen, wenn der komplette Goethe kopiert würde.&#8221;</p>
<p>Zur Werbesache ist völlig berechtigt, wenn Du darauf hinweist, dass dies normal ist &#8211; für eine wissenschaftliche Arbeit ohne Exportfunktion jedoch ist das völlig inakzeptabel und vor allem unnötig.</p>
<p>Die Navigationsfrage ist natürlich Geschmacksfrage. Als Beispiel: Suche Kafkas Roman &#8220;Amerika&#8221;. Wie viele Klicks benötigst Du? Suchergebnisse sind recht undifferenziert dargestellt. Es ist Geschmacksfrage, für meinen jedoch völlig ungeeignet für eine bequeme und effiziente Nutzung.</p>
<p>Als &#8220;Fan der Digitalen Bibliothek&#8221; wundert mich, dass Dich ein weiterer &#8220;Fork&#8221;, wie es so schön in der Techniksprache heißt, nicht stört. Das Projekt ist weder technisch noch organisatorisch innovativ. Es leistet unnötige Mehrarbeit, Bücher werden abermals eingescannt. Dahinter steckt eine übliche GmbH. Ein Projekt dieser Art kann nach meiner Sicht nachhaltig eher durch eine Stiftung gehalten werden. &#8220;Referenzportal&#8221; der deutschen Sprache&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DigiBibUser</title>
		<link>http://www.leitmedium.de/2007/10/03/zenoorg-oder-die-bibliothek-von-alexandria-war-eine-geschlossene-gesellschaft/comment-page-1/#comment-187</link>
		<dc:creator>DigiBibUser</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 17:03:50 +0000</pubDate>
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		<description>Nichts verstanden, aber laut schreien scheint Dein Motto zu sein. 

- Das Urheberrecht erlischt 70 Jahre nach dem Tod des Autors, nicht 80 Jahre.

- Neu gemacht wurde nichts, im Gegenteil: Es ist sehr lobenswert, daß viele Ausgaben der Digibib (Digitale Bibliothek CD-ROMs von Direct Media) jetzt kostenlos im Web verfügbar sind.

- &quot;Werbeeinblendungen stören&quot;: Das ist ja was ganz Neues im Internet. Pfui Teufel!

- &quot;Navigation und Suche eine Katastrophe&quot;: Ging mir genau anders.

- &quot;Es ist untersagt, urheberrechtlich nicht mehr geschützte Werke in ihrer Gänze zu kopieren.&quot; Das ist falsch. Für ein kommerzielles Projekt sind die Bedingungen erstaunlich liberal: &quot;Dieser Inhalt darf als Einzelwerk oder Werkbestandteil - auch zu kommerziellen und gewerblichen Zwecken - kopiert, verbreitet, öffentlich wiedergegeben und Dritten zugänglich gemacht werden.&quot; Nach § 87a gilt lediglich: &quot;Die Übernahme der Gesamtheit der verfügbaren Inhalte wie auch von wesentlichen Teilen in eine andere Datenbank ist nicht gestattet.&quot; Ein großer Unterschied!

- Buchpatenschaft: Zitat: &quot;Der Verlag erhebt auf mit Ihrer Unterstützung digitalisierte Werke selbstverständlich keinerlei Rechteanspruch, auch nicht den des Datenbankschutzes.&quot; Warum also Geldsenke?

Und so weiter. Sehr schwacher Beitrag. Bitte recherchier besser, bevor du ein höchst lobenswertes Projekt mit Kot bewirfst.

Ein Fan der Digitalen Bibliothek (seit vielen Jahren).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts verstanden, aber laut schreien scheint Dein Motto zu sein. </p>
<p>- Das Urheberrecht erlischt 70 Jahre nach dem Tod des Autors, nicht 80 Jahre.</p>
<p>- Neu gemacht wurde nichts, im Gegenteil: Es ist sehr lobenswert, daß viele Ausgaben der Digibib (Digitale Bibliothek CD-ROMs von Direct Media) jetzt kostenlos im Web verfügbar sind.</p>
<p>- &#8220;Werbeeinblendungen stören&#8221;: Das ist ja was ganz Neues im Internet. Pfui Teufel!</p>
<p>- &#8220;Navigation und Suche eine Katastrophe&#8221;: Ging mir genau anders.</p>
<p>- &#8220;Es ist untersagt, urheberrechtlich nicht mehr geschützte Werke in ihrer Gänze zu kopieren.&#8221; Das ist falsch. Für ein kommerzielles Projekt sind die Bedingungen erstaunlich liberal: &#8220;Dieser Inhalt darf als Einzelwerk oder Werkbestandteil &#8211; auch zu kommerziellen und gewerblichen Zwecken &#8211; kopiert, verbreitet, öffentlich wiedergegeben und Dritten zugänglich gemacht werden.&#8221; Nach § 87a gilt lediglich: &#8220;Die Übernahme der Gesamtheit der verfügbaren Inhalte wie auch von wesentlichen Teilen in eine andere Datenbank ist nicht gestattet.&#8221; Ein großer Unterschied!</p>
<p>- Buchpatenschaft: Zitat: &#8220;Der Verlag erhebt auf mit Ihrer Unterstützung digitalisierte Werke selbstverständlich keinerlei Rechteanspruch, auch nicht den des Datenbankschutzes.&#8221; Warum also Geldsenke?</p>
<p>Und so weiter. Sehr schwacher Beitrag. Bitte recherchier besser, bevor du ein höchst lobenswertes Projekt mit Kot bewirfst.</p>
<p>Ein Fan der Digitalen Bibliothek (seit vielen Jahren).</p>
]]></content:encoded>
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