Etwas hochgestochen titelt die Süddeutsche ihren Artikel “Kulturgeschichte des Akkus. Sieger mit Schwächen“. Für eine Kulturgeschichte fehlen doch eindeutig Kultur und Geschichte in dieser kurzen Abhandlung. Dennoch verweist sie auf die kulturelle Abhängigkeit von der veralteten Energiespeichertechnik Lithium-Ionen-Akku, die erst kulturstiftende Technologien wie Mobiltelefon, Notebook und Mp3-Spieler ermöglicht. Durch die chemische innere Struktur arbeitet in jedem dieser Geräte ein quasi organisches Teil, dass sich einer Untersuchung entzieht, da dass Öffnen von Akkus nicht ungefährlich ist. Ein schönes Thema für eine längere Arbeit. Mit dem Titel “Kulturgeschichte” sollte man vielleicht sparsamer umgehen.
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